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Fange so früh wie möglich mit dem Investieren an

 

Würde mich jemand nach nur einem Tipp bezüglich der selbständigen Geldanlage fragen, würde dieser wie folgt lauten: Fang sofort an!!

Immer wieder lese und höre ich, dass man zunächst genug verdienen müsse, um sich dann später einmal mit Investitionen und Geldanlage beschäftigen zu können. 25€ monatlich in einen Sparplan zu investieren würde ja nicht das Geringste bringen. Es wäre nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das ist völlig falsch. Ich persönlich denke, dass es einen unvorstellbaren Mehrwert liefert. Nicht unbedingt monetär, dafür aber im Bewusstsein und der Denkweise eines Einzelnen. Wer beginnt monatlich 25€ zu investieren wird schnell bemerken, wie einfach es ist und selbständig diese Sparrate erhöhen. Wer zuvor noch dachte, es bestehe gar keine Möglichkeit monatlich etwas auf die Seite zu legen, wird mit Erstaunen feststellen, was in Wahrheit regelmäßig investiert werden kann.

Je früher man beginnt und sei es auch nur mit kleinen Beträgen, umso größer arbeitet der Zinseszinseffekt im Alter für einen. Der kleine Schneeball bedarf zu Beginn noch eines Anstoßes, um den Hang runterzurollen. Doch mit zunehmender Strecke bzw. Zeit wächst der Schneeball zu einer unaufhaltsamen Lawine an. Natürlich geschieht dies nicht von heute auf morgen. Vielmehr bedarf es mehrerer Jahrzehnte. 

Ich persönlich habe meine ersten Aktien zum Ende meines Studiums erworben. Zu diesem Zeitpunkt war ich 22 Jahre alt. Aus heutiger Sicht hätte ich natürlich gerne bereits mit 18 Jahren damit angefangen. Es wären 4 Jahre mehr, die mein Schneeball hätte rollen können.

Auch wenn ich erst mit 22 Jahren meine ersten Aktien erworben habe, so habe ich bereits früh mein eigenes Geld verdient. Das erste eigene Geld habe ich mit 14 Jahren verdient. Ich habe Hausaufgabenhilfe an jüngere Schüler erteilt, die von meiner Schule organisiert wurde. Einmal wöchentlich für eine Stunde. Pro Stunde verdiente ich 5€, also 20€ im Monat. Mit 16 Jahren arbeitete ich dann als Einweiser für Autos auf dem Parkplatz von Schalke. 3 Stunden vor jedem Spiel zeigte ich den Fahrzeugen, wo sie parken sollten. Während der Halbzeit schenkte ich dann noch Bier an die Fans aus. So erhielt ich ca. 35€ pro Schicht. Da Schalke damals noch in der Championsleague spielte (wovon sie aktuell leider sehr weit entfernt sind...), konnte ich nicht nur am Wochenende, sondern regelmäßig auch unter der Woche arbeiten. So kam ich auf einen monatlichen Verdienst von ca. 200€. Mit 17 Jahren suchte ich mir einen Job in einem Getränkemarkt. Neben meinem Abitur räumte ich Getränkepaletten ab und schleppte Kisten für 6€ die Stunde. Mit Beginn meines Studiums im Alter von 18 Jahren begann ich dann auf Hochzeiten, Firmenfeiern und Events zu Kellnern. Meist arbeitete ich von Samstag 14 Uhr bis Sonntag 5 Uhr. 13 Stunden Schichten waren die Regel. Dadurch brauchte ich allerdings nur vier mal im Monat zu arbeiten um auf meine maximale Stundenzahl zu kommen. Dadurch, dass ich unter der Woche mit der Uni beschäftigt war und am Wochenende arbeitete verdiente ich zwar Geld, hatte aber kaum Zeit dieses auszugeben. Ideal um sein Geld zu investieren. Leider habe ich mich aufgrund vieler Bedenken von anderen damals davon abhalten lassen. 

 

Deswegen gebe ich dir den Tipp: Fang sofort an!!

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