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Private Altersvorsorge ist alternativlos!

 

Es wird immer wichtiger sich bereits früh genug mit einer privaten Altersvorsorge auseinanderzusetzen. Bereits heute können viele Rentner von ihrer staatlichen Rente nicht leben. Sie haben 40 Jahre lang hart gearbeitet und müssen heutzutage am Ende des Monats Flaschen sammeln, um über die Runden zu kommen. Viele Arbeitnehmer arbeiten ihr ganzes Erwerbsleben hart, in der Vorstellung im Rentenalter ihren verdienten Ruhestand zu genießen und eine ausreichende staatliche Rente zu erhalten. Diese Vorstellung geht in vielen Fällen jedoch fehl.

Schaut man sich das Prinzip der staatlichen Rente an, wird deutlich, dass es in Zukunft noch niedrigere Renten als bisher geben wird. Durch den Generationenvertrag versorgt die im Arbeitsleben stehende Generation die Rentengeneration durch die Zahlung von Sozialabgaben. Vereinfacht gesagt bedeutet dies, dass Arbeitnehmer heute in die Rentenkasse einzahlen und die Rentenkasse diese Beiträge dann als Rentenzahlung an die Eltern- und Großelterngeneration zahlt. Ich bezahle heute mit meinen Rentenkassenbeiträgen also die Rente der älteren Generationen. Gleiches werden die jüngeren Generationen für mich tun. Soweit so gut. Problematisch ist jedoch, dass die deutsche Bevölkerung immer älter wird, ohne dass ausreichend junger Nachwuchs nachkommt. Dadurch müssen immer weniger Arbeitnehmer für immer mehr Rentner zahlen. Auf Dauer ist dies nicht haltbar. Bereits jetzt muss der Bund die Rente mit 100 Milliarden Euro bezuschussen. Dadurch wird deutlich, dass das System gesetzliche Rente so wie es geregelt ist auf Dauer ohne staatliche Eingriffe nicht funktioniert. Die Frage ist, wie lange der Staat mit seinen Zuschüssen noch unterstützend eingreifen kann. Dauerhaft ist dies keine Lösung.

Es wird deutlich, dass die private Altersvorsorge umso wichtiger wird, um im Rentenalter den verdienten Ruhestand zu genießen. Eine Möglichkeit kann das Investieren in, beziehungsweise das besparen von Aktien sein. So kann über die Jahre ein ordentliches Aktiendepot aufgebaut werden, das im hohen Alter dann verzehrt wird. Oder man lebt von den Dividenden, die das Depot ausschüttet. 

Neben Aktien können auch Immobilien eine geeignete Altersvorsorge sein. Vermietete Immobilien werfen durch die erhaltenen monatlichen Mieten einen regelmäßigen Cashflow ab. Eine selbstgenutzte Immobilie senkt im hohen Alter die Lebenshaltungskosten durch Einsparung von Mietzahlungen.

Wofür man sich letztlich entscheidet ist weniger entscheidend. Viel wichtiger ist, dass man sich der drohenden Rentenlücke bewusst wird und seine privaten Finanzen selbst in die Hand nimmt und dass so früh wie möglich. 

Ich persönlich bin ein großer Freund von Diversifikation und möchte mir so viele Einkommensströme wie möglich aufbauen. Seit zwei Jahren investiere ich in Aktien und lege wert auf einen steigenden Cashflow. Daneben habe ich ein großes Interesse an Immobilien als Kapitalanlage, sodass ich in Zukunft auch in Immobilien investieren werde.  

 

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