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Arbeite an deiner Einkommensseite!

 

Ich habe in vorigen Artikel bereits darüber geschrieben, wie die drei Schritte zum Vermögensaufbau aussehen. Möchtest du dies noch einmal nachlesen, kannst du dies hier tun.

Zusammengefasst lauten diese: 1. Geld verdienen, 2. Geld sparen und 3. Geld investieren.

 

Heute möchte ich einmal einen Blick auf den ersten Schritt werfen, nämlich das Geld verdienen. 

Das Geld verdienen stellt die Basis des Vermögensaufbaus dar. Damit Geld gespart und anschließend investiert werden kann, muss es zunächst verdient werden. Darüber hinaus kann an der Einkommensseite viel mehr geschraubt werden, als an der Sparseite. Während das Sparpotenzial auf maximal 100% begrenzt ist, ist das Einkommen quasi unbegrenzt, auch wenn viele sich das nicht vorstellen können.

Der Großteil der Menschen verdient sein Geld durch ein Angestelltenverhältnis. Nach erfolgreichem Abschluss einer Ausbildung oder eines Studium beginnt man, in einem Unternehmen zu arbeiten. Für viele bleibt der Beruf im Angestelltenverhältnis ihre einzige Einkommensquelle. Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Durch Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen kann auch ein Angestelltenverhältnis zu einem hohen Verdienst führen. 

 

Ich möchte dir allerdings zeigen, weshalb es wichtig ist, mehrere Einkommensquellen aufzubauen. 

Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten, wie sie aktuell vorliegen, können zusätzliche Einkommensquellen für eine Absicherung sorgen und ein sicheres Gefühl vermitteln. Aktuell fürchten viele Menschen um ihren Job und ihre Zukunft. Unternehmen streichen Stellen, Selbständige in der Gastronomie fürchten die Insolvenz, weil sie ihre Betriebe schließen müssen. Sie alle sind auf ihre einzige Einkommensquelle angewiesen, ihren Job. Treten Probleme in diesem Bereich auf, hat dies sofort weitreichende Konsequenzen für viele weitere Lebensbereiche. 

Beziehen sie ihr Einkommen hingegen aus mehrere Quellen, können Probleme in einem Einkommensbereich besser abgefangen werden. 

Eine weitere Einkommensquelle neben dem Angestelltengehalt können beispielsweise Dividenden sein. Ich investiere mein Geld in Unternehmen, die einen Teil ihres Gewinns ausschütten. So erhalte ich mittlerweile monatlich ca. 10€. Natürlich sind 10€ an erhaltenen Dividenden nicht vergleichbar mit einem Gehaltseinkommen. Allerdings werden meine monatlichen Dividenden mit der Zeit und weiteren Investitionen immer weiter steigen. Zudem bin ich derzeit noch nicht auf meine Dividenden angewiesen, sodass ich sie wieder reinvestieren kann. Monatliche Dividenden von 200-300€ sind durchaus noch während der Erwerbszeit erreichbar und bieten ein kleines Polster Sicherheit.

 

Allerdings sind auch Dividenden nicht garantiert, sodass man sich nach weiteren Einkommensquellen umschauen sollte.

So könnte weiteres Einkommen über eine vermietete Immobilie generiert werden. Natürlich ist der Sinn hinter einer Immobilie als Geldanlage der, dass man Fremdkapital aufnimmt und somit sein Kapital hebelt. Folglich muss man einen Kredit abzahlen. Allerdings gibt es durchaus Objekte, die bereits von Beginn an cashflow-positiv sind, auch wenn diese mit der Zeit seltener werden. So kann ein entsprechendes Objekt die Kosten für Zins und Tilgung durch ihre Vermietung tragen und gleichzeitig noch einen kleinen Betrag von beispielsweise 50€ im Monat abwerfen.

 

Eine weitere zusätzliche Einkommensmöglichkeit könnte durch das Betreiben eines Nebenbusinnesses aufgebaut werden. Du kannst gut programmieren oder Texte schreiben? Es gibt genug Nachfrage nach freien Programmierern für kleinere Projekte. Vielleicht handelst du auch gerne mit Waren, kaufst gerne günstig beliebte Produkte ein, um sie anschließend wieder teurer weiter zu verkaufen. Dann könnte ein Reselling das richtige für dich sein. Jeder Mensch hat Stärken und Interessen. Nie war es so einfach wie heute, mit seinen Stärken oder Interessen Geld zu verdienen. 

 

Fazit:

Aktuell sehen wir sehr gut, wie gefährlich es sein kann, sich bei seinem Einkommen nur auf eine Einkommensquelle zu verlassen. Die meisten Menschen haben nur ihren Beruf, der ihnen das Geld nachhause bringt. Wird man gekündigt oder kann aus anderen Gründen nicht mehr arbeiten, steht man vor finanziellen Problemen.

Deshalb sollte man so früh wie möglich beginnen, weitere Einkommensströme neben seinem Gehalt aufzubauen. Es bieten sich wie aufgezeigt zahlreiche Möglichkeiten Einkommen zu generieren. Dividenden- und Mieterträge oder der Aufbau eines Nebenbusinnesses können für Entlastung sorgen, wenn es beim Haupteinkommensstrom Probleme gibt.

 

 

 

Welche Einkommensströme hast du bereits aufgebaut?

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