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Altersarmut macht vor Niemandem halt

 

Der Großteil der Menschen lebt im hier und jetzt. Zukunftsgedanken reichen höchstens in die nächsten 3-5 Jahre. Daran ist nichts verwerfliches, allerdings kann es das Leben im Alter enorm erleichtern, sich in jungen Jahren bereits Gedanken über sein späteres Leben zu machen. Die wenigsten denken während ihres Erwerbslebens an ihren Ruhestand oder ihre Altersvorsorge. Dabei ist es von enormer Bedeutung, bereits früh genug für das Alter vorzusorgen. Nahezu jeder kann dies mit geringem Aufwand tun. 

Die Altersarmut steigt von Jahr zu Jahr. Immer mehr Menschen erhalten nachdem sie ihr Leben lang gearbeitet haben eine staatliche Rente, die einen Bruchteil ihres ursprünglichen Verdienstes ausmacht. Gleichzeitig steigen in diesem Alter die Gesundheitskosten in der Regel an, sodass die Menschen kaum bis gar nicht über die Runden kommen. Auch im hohen Alter muss dann gezwungenermaßen einem Beruf nachgegangen werden. 

Ein aktuell prominentes Beispiel ist die TV-Psychologin Angelika Kallwass, die mit ihrer TV-Show „Zwei bei Kallwass“ einem breiten Publikum bekannt wurde und nicht schlecht für ihre Fernsehauftritte bezahlt wurde. Heute ist sie 72 Jahre alt und erhält 380€ Rente pro Monat. Davon könne sie laut eigener Aussage „nicht leben, nicht sterben“.
Um ihre Lebenskosten tragen zu können muss sie im Alter von 72 Jahren noch ihrer Tätigkeit als Psychologin nachgehen. 

Obwohl oder gerade weil sie ordentlich verdiente, zahlte sie damals nicht in die Rentenkasse ein und kümmerte sich nicht um ihre Altersvorsorge. Nur während ihrer Zeit als Studentin und später als Angestellte in einem Krankenhaus zahlte sie in die Rentenkasse ein.

Kallwass erteilt an die jüngere Generation den Rat in die Rentenkasse einzuzahlen.

 

Wieso in meinen Augen das System der gesetzlichen Rente keine Zukunft hat, so wie es derzeit geregelt ist, kannst du hier nachlesen. Natürlich würde ich niemandem davon abraten, in die gesetzliche Rente einzuzahlen. Allerdings empfehle ich jedem dringend, bereits in jungen Jahren, sich privat um seine Altersvorsorge zu kümmern. Nimm deine Finanzen selbst in die Hand und verlasse dich nicht auf den Staat. 

 

Der Aufwand dafür ist viel geringer als die Meisten denken. Hast du kein Interesse an der Börse und möchtest so wenig Zeit wie nötig für deine Altersvorsorge aufwenden, dann investiere dein Geld in 1-2 marktbreite ETF. Über monatliche Sparpläne kannst du auch das Investieren automatisieren. In diesem Fall läge der größte Aufwand in der Eröffnung eines Depots.

Bist du hingegen an der Börse, der Wirtschaft und ihren Unternehmen interessiert, kann die Anlage in Einzelaktien das Richtige für dich sein. im Gegensatz zum ETF bestimmst dann alleine du, in welche Unternehmen du dein Geld investieren möchtest.

Die Altersvorsorge kann aber auch über Investitionen in Immobilien erfolgen, wenn Aktien nichts für dich sind. Die monatlichen erhaltenen Mieteinnahmen können dann im hohen Alter den Lebensunterhalt finanzieren.

Egal, ob Aktien, Immobilien oder sonstige Anlageklassen. Das Wichtigste ist, dass du dich mit deinen Finanzen auseinandersetzt und dein Geld für die Zukunft investierst.

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