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Top fünf Positionen im Depot von Berkshire Hathaway

Warren Buffet gilt als einer der erfolgreichsten Investoren der Welt. Die Hauptversammlung seiner Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway lockt jedes Jahr tausende von Investoren nach Omaha, wo sich der Sitz des Unternehmens befindet. 
Ich selbst besitze 10 Anteile der kleinen Berkshire-Aktie und möchte in diesem Artikel einen Blick auf die 5 größten Positionen im Depot von Berkshire Hathaway werfen. 

2020 war ein aufregendes Jahr. Auch Warren Buffet wurde im vierten Quartal 2020 aktiv und erwarb beispielsweise Anteile am US-Mobilfunkkonzern Verizon oder dem Ölkonzern Chevron. Seine Position an Apple verringerte er hingegen, indem er Anteile des Unternehmens verkaufte. 

Trotz eines Teilverkaufs stellt Apple dennoch mit Abstand die größte Position im Depot von Berkshire Hathaway dar. 43% macht alleine Apple im Portfolio aus, was einen Wert von ca. 117 Milliarden US-Dollar beträgt. 
Ich besitze selbst Anteile von Apple und bin von dem Unternehmen mehr als überzeugt. Es ist eine unglaubliche Cash-Maschine, deren Umsätze trotz ihrer Größe noch beachtlich steigen. Zudem ist Apple immer gut für „The next big thing“, sodass ich Apple in Zukunft noch die ein oder andere Innovation zutraue. 

Mit einem Depot-Anteil von 11,35% belegt die Bank of America die zweitgrößte Position. Amerikanische Banken waren in der Vergangenheit eine große Vorliebe von Warren Buffet. Ich selbst besitze keinerlei Banken in meinem Depot und stehe insbesondere europäischen Banken kritisch gegenüber. Wie sich das Geschäft von amerikanischen Banken nach der Corona-Krise entwickelt bleibt abzuwarten. Insoweit vertraue ich jedoch auf die Kompetenz und das Gespür von Buffet. 

Die drittgrößte Position im Depot von Berkshire ist wieder ein Unternehmen, das mir mehr zusagt und das sich ebenfalls in meinem Depot befindet. Es handelt sich um Coca-Cola. 8% beträgt der Anteil von Coca-Cola im Depot, die mit der Cherry Coke Buffets Lieblingsgetränk herstellen. Buffet ist bereits seit 20 Jahren in Coca-Cola investiert und erhält jährlich über 600 Millionen Dollar an Dividenden. Als wäre das nicht schon beeindruckend genug, wird es noch umso eindrucksvoller wenn man berücksichtigt, dass Buffet ursprünglich 1,3 Milliarden Dollar in Coca-Cola investiert hat. Seine persönliche Dividendenrendite liegt somit bei 50%, Tendenz steigend. 
Ich persönlich bespare Coca-Cola monatlich per Sparplan. Von Coca-Cola erwarte ich in meinem Depot Stabilität und regelmäßige Dividendenausschüttungen. 

Das Treppchen knapp verpasst im Portfolio von Berkshire hat der Kreditkartenanbieter American Express. Das bargeldlose Bezahlen hat einen enormen Sprung gemacht in der aktuellen Krise. Obwohl ich ein großer Freund des Bargeldes bin, glaube ich nicht, dass bei zurückkehrender Normalität die Menschen auf die Bequemlichkeit des bargeldlosen Bezahlens verzichten werden. Aus diesem Grund bespare ich persönlich Visa mit meinen erhaltenen Dividenden. Knapp 7% macht American Express in dem Portfolio von Berkshire Hathaway aus. 

Mit etwas mehr als 4% belegt der Konsumgüterhersteller Kraft Heinz den fünften Platz. Kraft Heinz ist eine Aktie, die perfekt in das Beuteschema von Warren Buffet passt. Ein leicht zu verstehendes Geschäftsmodell mit Produkten, die in jeder Wirtschaftsphase nachgefragt werden.  Trotz der einiger Probleme in der jungen Vergangenheit wie Abschreibungen und ein sich änderndes Konsumverhalten, hält Buffet mit Berkshire an der Aktie von Kraft Heinz fest. 

Ich persönlich decke den Bereich des nichtzyklischen Konsum und insbesondere der Lebensmittel mit dem britischen Unternehmen Unilever hab. Unilever ist in meinen Augen ein Unternehmen, das Produkte herstellt, die jeder aus seinem Alltag kennt und benutzt. 

 

Das war ein kleiner Blick auf die fünf größten Positionen im Depot von Warren Buffets Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway. Was hältst du von der Berkshire-Aktie?

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