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Mein erster Tenbagger - Über 1000% Rendite

Vor wenigen Monaten habe ich darüber berichtet, dass ich mit Apple meine erste Aktie im Depot habe, die sich kurstechnisch verdoppelt hat. Der Kurs der Apple-Aktie ist nach dem Corona-Einbruch im März, wie alle großen Tech-Aktien, rasant gestiegen. Nach dem eins zu vier Split im letzten Jahr stiegen dann noch weitere Investoren bei Apple ein, aufgrund der vermeintlich visuellen Vergünstigung. Aktuell hat Apple bei mir noch immer eine Performance von über 100%.
Zuletzt hat sich darüber hinaus Alphabet hervorragend in meinem Depot entwickelt und ist ebenfalls kurz davor, sich zu verdoppeln. Die kürzlich veröffentlichten Geschäftszahlen von Alphabet waren auch wirklich beeindruckend für ein solch großes Unternehmen.

Die Rendite eines meiner anderen Assets stellt jedoch die Entwicklung von Apple und Alphabet mehr als in den Schatten. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Aktie. Unglaubliche 1000% Rendite habe ich in weniger als einem Jahr erwirtschaftet. 
Es handelt sich dabei um die Kryptowährung Ethereum. Ich habe im Juli letzten Jahres begonnen monatlich einen kleinen Teil in Bitcoin und Ethereum zu investieren, um mein Vermögen um eine weitere Anlageklasse zu diversifizieren. Nahezu monatlich wurden so jeweils 50€ in Bitcoin und 25€ in Ethereum investiert. Das habe ich bis zum Dezember 2020 durchgezogen. In dem Zeitraum begannen die Preise der beiden Kryptowährungen teilweise leicht anzusteigen, andererseits gab es auch immer wieder Rücksetzer, sodass ich im Vergleich zu heute, sehr günstig Anteile einsammeln konnte.


Im Januar legte dann eine wahre Krypto-Rallye los, deren Ende aktuell wohl noch nicht in Sicht ist. Der Bitcoin stieg immer weiter an und erreichte ein Allzeithoch nach dem anderen. Trotz kleinerer Kursrücksetzer kämpfte der Kurs sich immer wieder zurück, obwohl bereits Parallelen zum Bitcoincrash im Jahre 2017/18 gezogen wurden, als der Kurs von fast 17.000€ auf etwas über 3000€ fiel.

Die Zeiten haben sich jedoch geändert. Bitcoin bzw. Kryptowährungen allgemein sind auf das Radar isntitutioneller Anleger gelangt. Immer mehr nehmen diese in ihr Portfolio auf. So auch Elon Musk, der mit Tesla Bitcoins im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar kaufte oder Paypal, die in den USA ihren Kunden nicht nur anbieten, mit Kryptowährungen wie Bitcoin zu handeln, sondern diese auch als Zahlungsmittel zu nutzen.

Noch extremer Verlief die Entwicklung von Ethereum in den letzten Monaten. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs der Kryptowährung mehr als verfünffacht. Aktuell markiert der Kurs mit ca. 3300€ zudem auf einem Allzeithoch. Ethereum werden dabei noch weitere deutliche Kurssteigerungen zugetraut. Aufgrund zahlreicher technischer Anwendungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Einbindung sogenannter Smart Contracts in Zahlungsprozesse können so Vermögensübertragungen automatisiert werden. 

Ein weiterer Vorteil ist ebenso wie beim Bitcoin die Dezentralität. Die Transaktionen werden nicht von einer zentralen Stelle gesteuert und überwacht. Vielmehr erfolgt dies durch das Netzwerk, bestehend aus allen Nutzern.

 

Insgesamt habe ich bislang 150€ in Ethereum und 225€ in Bitcoin investiert. Das sind wirklich keine Summen, die es wert währen erwähnt zu werden beziehungsweise deswegen einen Artikel zu schreiben. Allerdings ist da auf der anderen Seite die unglaubliche Wertentwicklung innerhalb der letzten Monate, die auch mein Vermögen merklich gemehrt hat.

Aus den investierten 150€ in Ethereum sind aktuell über 1600€ geworden. Das sind über 1000%!!! an Rendite. Mein Einsatz hat sich somit verelffacht. Das ist wirklich unglaublich und auch schwer zu begreifen. Natürlich kommen einem dann Gedanken wie "hätte ich doch mehr damals investiert" oder "aus 1000€ Einsatz hätte ich jetzt 11.000€". Diese Gedanken habe ich jedoch schnell wieder verworfen. Meine Investments in die Kryptowährungen sollten sich langsam aufbauen und für ein klein wenig Diversifikation sorgen. Das haben sie auch getan. Ich war mir zu jedem Zeitpunkt des Risikos bewusst, das Kryptowährungen in sich bergen. Demnach habe ich mir persönlich keine Vorwürfe zu machen, nicht mehr vor einem halben Jahr investiert zu haben.

 

Auf der anderen Seite habe ich mich natürlich auch gefragt, ob ich nicht Gewinne mitnehmen solle. Bei Aktien verfolge ich ganz klar einen Buy&Hold Ansatz und habe nicht vor, meine Aktien innerhalb kurzer Zeit zu verkaufen. Bei Kryptowährungen bin ich mir da nicht so sicher. Insbesondere nach einer Verelffachung innerhalb eines halben Jahres. Allerdings habe ich bislang keinerlei Anteile verkauft. Zum einen ist da die Steuer. Würde ich jetzt Anteile verkaufen, müsste ich den Gewinn versteuern. Stand heute sind Gewinne aus Verkäufen von Kryptowährungen jedoch nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Das ist schon durchaus attraktiv. 

Auf der anderen Seite bin ich sehr gespannt, wie es in Zukunft mit den Kryptowährungen weitergeht. Natürlich fragt man sich welche Rolle der Platzhirsch Bitcoin einnehmen wird, aber gerade auch die vielen Anwendungsmöglichkeiten von Ethereum sprechen für mich dafür, noch an meinen wenigen Anteilen festzuhalten.

 

In wenigen Monaten wären meine Gewinne steuerfrei. Es wird sich zeigen, ob ich Teilgewinne mitnehmen oder weiter an allen festhalten werde. Bis dahin freue ich mich über meinen ersten 1000-Prozenter in meinem Portfolio.

 

 

Wie stehst du zum Thema Kryptowährungen und besitzt du selbst auch welche?

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