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Rente mit 68? Sorge selbst vor!

Ich investiere und lege mein Geld an der Börse an, um mit der Zeit ein Vermögen aufzubauen und so gleichzeitig für die Rente bzw. mein späteres Leben vorzusorgen. Dabei berichte ich von meinen Erfahrungen sowie von meinen Erfolgen und Misserfolgen, um dir zu zeigen, dass es einerseits möglich ist, mithilfe der Börse vermögend zu werden und andererseits alternativlos bleibt, um nicht arm zu sterben. Natürlich klingt das hart und ich kann es verstehen wenn du dir denkst: „Was interessiert mich heute meine Rente? Ich lebe jetzt!“

Allerdings finde ich es mehr als fahrlässig, sich nicht bereits in jungen Jahren Gedanken um seine Zukunft zu machen. Natürlich musst du nicht dein gesamtes Leben durchplanen. Allerdings ist es mit wenigen Schritten möglich, bereits jetzt dafür zu sorgen, dass du im Alter ein genauso gutes Leben haben kannst, wie es heute der Fall ist.


Das aktuelle Rentensystem hat, so wie es gegenwärtig ausgestaltet ist, keine Zukunft. Die Rente muss seit Jahren mit Milliarden Euro vom Staat bezuschusst werden. All das sind keine neuen Erkenntnisse. Darüber habe ich bereits in diesem Artikel berichtet. 

Der wissenschaftliche Beirat des Wirtschaftsministeriums hat nun ein Gutachten vorgelegt mit möglichen Vorschlägen zur Reform der Rente. Einer der Vorschläge ging dahingehend, das Renteneintrittsalter auf 68 hochzusetzen. 
Dies sorgte bei diversen Politikern für Empörung. 
Von Inkompetenz seitens der Wissenschaftler war die Rede. Natürlich kommt ein solches Gutachten während des Wahlkampfes vor der Bundestagswahl für die Politik ungünstig. Die Wähler sollen ja nicht auf die Idee kommen, dass die Politik seit Jahren bezüglich des Themas gesetzliche Rente versagt hat.

Die wirkliche Empörung ist jedoch die Reaktion und anscheinende Unwissenheit der Politiker.  Tag für Tag stellen sie ihre Inkompetenz zur Schau. Es ist wirklich unglaublich. 
Bereits seit Jahren steht fest, dass die Rente so wie sie ausgestaltet ist, nicht zukunftsfähig ist. 
Unsere Bevölkerung wird immer älter. Die durchschnittliche Lebensdauer der Menschen in Deutschland steigt an. Das bedeutet, dass sie länger Beiträge der Rentenversicherung erhalten.  Während die Zahl der Beitragszahler aufgrund sinkender Geburtenraten seit Jahren sinkt, steigt die Zahl der Beitragsempfänger. 
Hinzukommt, dass die gesetzliche Rente schon heute für viele Rentner nicht ausreicht. 

Aber natürlich wollen die Politiker ihr Versagen und ihre Inkompetenz verbergen.

Ich persönlich habe definitiv nicht vor, bis 68 arbeiten zu müssen. Vermutlich wird das Renteneintrittsalter bei über 70 liegen, wenn ich soweit wäre, regulär in Rente zu gehen. 
Mich persönlich lassen solche Entscheidungen kalt, da ich mich selbständig um meine finanzielle Zukunft und Vorsorge kümmere. Ich möchte von nichts und niemandem abhängig, sondern frei sein. In meiner Zukunftsplanung taucht die gesetzliche Rente nicht auf. Bereits jetzt beginne ich damit, ein Vermögen aufzubauen, von dem ich später leben möchte. Denn ich lasse lieber mein Geld für mich arbeiten, um persönlich frei wählen zu können was ich tun und lassen möchte.


Leider macht der Großteil sich darüber keine Gedanken. Von klein auf wird ihnen beigebracht und vorgelebt 40 Jahre zu arbeiten, um am Lebensabend eine Rente zu erhalten. Und wenn es jetzt eben bis 68 oder gar 70 Jahre sein muss na und? Der Staat wird es schon richten.

Sei nicht so naiv. Nimm deine Altersvorsorge selbst in die Hand. Sorge bereits in jungen Jahren vor. Es bedarf weniger Aufwand als du denkst. Auch wenn du dich für das Thema Finanzen und Altersvorsorge absolut gar nicht interessierst, kannst du mithilfe breit diversifizierter ETF und einem langen Anlagehorizont ein ordentliches Vermögen aufbauen. Hast du einmal den Initialaufwand betrieben, kann es dauerhaft automatisiert vor sich hinlaufen. Du brauchst dich nicht weiter damit zu beschäftigen. Nach Jahren wirst du die Erfolge sehen. Je früher du damit beginnst, umso mehr kann der Zinseszins für dich arbeiten. 

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