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Immer mehr Privatanleger kommen an die Börse

In den letzten Monaten fanden immer mehr Privatanleger den Weg an die Börse. Sie sind es leid, Strafzinsen auf dem Girokonto zu zahlen oder dass ihr Geld von der steigenden Inflation aufgefressen wird. Denn während die Preise für Waren und Dienstleistungen zuletzt deutlich angestiegen sind und jahrzehntelang nicht vorhandene Höhen erreicht haben, sind die Zinsen, die Sparer für ihr Geld erhalten im Bereich von 0%. Wer in den letzten Jahren auf herkömmliche Zinsprodukte gesetzt hat, hat nicht nur auf dem Papier Geld verloren.

 

So kommt es, dass auch die sicherheitsorientierte Mittelschicht in unserem Land, die die Börse scheute, wie der Teufel das Weihwasser, aus Mangel an Alternativen beginnt, ihr Geld nun mehr und mehr in Aktien und ETF zu investieren. Die steigenden Kundenzahlen bei etablierten und Neo-Brokern sprechen eine eindeutige Sprache. 

Auch persönlich merke ich, dass mehr und mehr Privatanleger ein Interesse für die Börse entwickeln. Mit zunehmender Häufigkeit erhalte ich Nachfragen bezüglich verschiedener Broker, Aktien und Anlagestrategien, aber auch typische Fragen, die ich mir selbst zu Beginn meines Börsenlebens gestellt habe. Dabei kommen Fragen nicht nur aus meinem persönlichen Umfeld, sondern auch von Personen, die ich nicht kenne.
Ich beantworte jede Frage voller Freude. Es macht mir unglaublichen Spaß, mich mit der Börse zu beschäftigen, mich darüber auszutauschen und das Feuer für die Börse bei anderen zu entfachen. 

 

Einer der Gründe, weshalb ich meinen Blog gestartet habe, war neben dem Aspekt, dass es mir als finanzielles Tagebuch dienen soll, der, dass ich möglichst viele Menschen von der selbständigen Geldanlage überzeugen möchte. 

Viel zu lange bin ich aufgrund gesellschaftlicher Vorurteile der Börse ferngeblieben. Zu lange habe ich den Kritiken nachgegeben, die Börse sei böse böse Zockerei und bloß ein Ort, an dem man Geld verliere. 

 

Ich gehe dieses Jahr in meine vierte Saison als Investor und habe es bislang zu keinem Zeitpunkt bereut.Ganz im Gegenteil flammt das Feuer und die Leidenschaft immer wieder aufs Neue auf. Hinzukommt, dass mein Depot mittlerweile auch eine gewisse Größe erreicht hat, bei der es wirklich Spaß macht, die Veränderungen zu beobachten und die Steigerungen zu verfolgen.

Doch ich werde nicht nur von Börseninteressierten angeschrieben, sondern auch von Personen, die möchten, dass ich Kurse bewerbe und mir versprechen, das große Geld zu machen. Ich werde definitiv keine Kurse bewerben! Mein Wissen über die Börse und Geldanlage habe ich mir selbst über verschiedene Bücher, Blogs und Videos angeeignet. Es gibt so viel kostenlosen oder günstigen Content, dass wirklich niemand sein hart verdientes Geld dafür rausschmeißen sollte. Ich spreche keinem Kurs seine Qualität ab, allerdings hat noch niemand die eierlegende Wollmilchsau entdeckt und sollte es der Fall sein, würde diese niemand mit der Welt teilen. Schon gar nicht aus reiner Nächstenliebe. Hinzukommt, dass es heruntergebrochen immer auf dieselben 3 Punkte hinausläuft, die ich schon des Öfteren propagiert habe:

 

1. Geld verdienen

2. Geld sparen

3. Geld investieren

 

 

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