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Rückblick 1. Quartal 2022

Die ersten drei Monate des Jahres sind vorbei und es ist ein idealer Zeitpunkt, um einmal zurückzublicken und die vergangenen Monate Revue passieren. Was allein seit Jahresanfang passiert ist, reicht aus, um 5 Jahresrückblicke zu füllen. Es ging drunter und drüber, nicht nur an der Börse, sondern auch in der Wirtschaft, der Politik und der ganzen Welt. 

Im traurigen Mittelpunkt stand natürlich die kriegerische Eskalation zwischen der Ukraine und Russland. Mit dem Einmarsch Putins wurde die nicht nur für die Ukraine und Europa alles auf den Kopf gestellt, sondern für die ganze Welt.  

Die Auswirkungen auf die ganze Welt und insbesondere Europa sind unglaublich. Plötzlich merken wir, dass der Krieg auch uns in Europa treffen kann. Was seit dem Ende des zweiten Weltkrieges nicht mehr für möglich gehalten wurde, ist eingetreten. Unmittelbar wurden Konsequenzen gezogen. Die Investitionen für das Militär werden hochgefahren und die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen überdacht. 

 

So soll der Bundeshaushalt für 2022 einmalig mit einem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro ausgestattet werden, mit dem Ziel, die Bundeswehr zu einer der modernsten Armeen der Welt zu transformieren. Zweifel dürften hierbei angebracht sein.

 

Darüber hinaus möchte Deutschland seine Abhängigkeit von russischem Gas los werden. Aus diesem Grund reiste Bundeswirtschaftsminister Habeck nach Katar und in die arabischen Emirate. Katar ist einer der größten Exporteure von Flüssiggas. Ob Katar wirklich eine bessere Lösung als Russland ist, insbesondere im Hinblick auf die Menschenrechtslage, darf durchaus diskutiert werden.

Natürlich haben die Entwicklungen der letzten Monate auch Auswirkungen auf mein Depot gehabt. Mit einem Minus von 5,6%, war der Januar 2022 der bislang schlechteste Monat meiner 4 Jährigen Börsenkarriere. Es ging wirklich stark bergab. Zu diesem Zeitpunkt war Russland noch nicht in die Ukraine einmarschiert.

 

Anfang Februar ging es in meinem Depot dann zunächst aufwärts, mit dem Angriffs Putins auf die Ukraine, ging es dann jedoch wie mit den Börsen weltweit abwärts. Gleichzeitig profitierten jedoch auch beispielsweise Ölaktien aufgrund des enorm gestiegenen Ölpreises. So kam es, dass das Minus im Februar in meinem Depot "nur" bei 0,7% lag. 

 

Trotz des schlechten Nachrichtenlage, ging es im März deutlich nach oben an den Börsen. Der DAX stieg von unter 13.000 Punkten auf über 14.000 Punkte und auch mein Depot weißt eine Performance von Plus 2,5% auf. 

 

 

 

Insgesamt liegt meine Performance im ersten Quartal diesen Jahres bei -3,8%. Bislang also wirklich ein sehr schlechtes Börsenjahr für mich persönlich. Allerdings finde ich persönlich, dass der bisherige Rückgang in Anbetracht der Ereignisse durchaus zu verkraften ist. Zum anderen ist das Jahr noch jung. Es ist erst das erste Quartal vorüber. Somit bleibt es noch spannend, wie sich das restliche Jahr entwickelt und was uns erwartet. Ich blicke positiv in die nächsten Monate.

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