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Es bleibt volatil an der Börse - Mit den Kursen geht es abwärts

Es geht an der Börse rauf und runter. Die Volatilität hat seit Jahresbeginn enorm zugenommen, sind die Belastungen für die Wirtschaft und die Unternehmen doch groß und zahlreich. 

Krieg in Europa, Zinserhöhungen, Inflation, etc.. Ging es zu Jahresbeginn noch deutlich bergab mit den Kursen, konnte der breite Markt sich zuletzt einigermaßen erholen, eh es nun wieder langsam abwärts geht mit den Kursen. Die Börse war schon immer und ist auch weiterhin unberechenbar.

Niemand weiß, wo die Kurse heute, morgen oder nächste Wochen stehen werden. Natürlich gibt es eine Vielzahl an Prognosen und Einschätzungen, doch liegen Analysten nicht gerade selten ziemlich daneben. Schaut man sich das aktuelle Weltgeschehen an, kommt man ohne sich groß anstrengen zu müssen auf den Gedanken, dass es auch in den nächsten Monaten ziemlich rau an der Börse sein dürfte. 

 

Die schlechten Nachrichten nehmen einfach nicht ab, das Gegenteil ist der Fall. Der Krieg in der Ukraine nimmt immer grausamere Ausmaße an und mit jeder weiteren Woche die er andauert, steigt nicht nur das menschliche Leid, sondern auch die wirtschaftlichen Auswirkungen. Selbstverständlich haben wirtschaftliche Faktoren auf lange Sicht Auswirkungen auf die Börse.
Hinzukommen weitere Unsicherheiten und Fragen, die sich gestellt werden müssen. Wie wird in Zukunft mit Russland umzugehen sein? Russland auf Dauer zur persona non grata zu erklären dürfte, nachdem der Krieg hoffentlich bald endet, nicht möglich sein.

Ein weiterer großer Belastungsfaktor ist die Inflation, die nun auch die breite Bevölkerung mehr als zu spüren bekommt und die ganze Ersparnisse auffrisst. Sollten die Preise weiter steigen oder auch nur über längere Zeit auf einem solch hohen Niveau bleiben, kann es durchaus für sozialen Sprengstoff sorgen. Schon jetzt werden die Stimmen langsam lauter, die Fragen, wie weit die Preise wohl noch steigen werden mehren sich.

Hinzukommen nahezu täglich neue Spekulationen und Aussagen über die Zinsanhebungen der Notenbanken. Eine, zwei, drei, gar vier Anhebungen kann und soll es wohl noch in diesem Jahr geben. Nachdem zunächst immer von 25 Basispunkten ausgegangen wurde, preist der Markt nun bereits eine Anhebung um 50 Basispunkte ein. Und als wäre das nicht genug, mehren sich mittlerweile die Stimmen, das gar eine Zinsanhebung um 75 Basispunkte im Juni erfolgen könne. Sollte es dazu kommen, wäre das eine wirklich starke Anhebung. Es wird dadurch allerdings deutlich, was für eine große Unsicherheit aktuell herrscht, sodass es wirklich schwierig ist, in diesem Umfeld zu investieren.

Gerade in solchen Zeiten bieten sich Sparpläne ideal an. 

 

Letztlich bleibt noch ein Thema, dass die letzten zwei jähre beherrscht hat, in den letzten Wochen allerdings in den Hintergrund geraten ist: Corona.

MIt den neuesten Lockerungen und aktuell anderen großen Problemen, hat die Berichterstattung über Corona deutlich abgenommen. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass bis zuletzt in China ganze Städte abgeriegelt und in den Lockdown geschickt wurden, was massive Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Lieferketten hatte. Zwar wurden die Lockdowns aufgehoben, allerdings wird bereits mit erneuten Lockdowns gerechnet, sodass auch dies weiter zu berücksichtigen bleibt.

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