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Schwere Zeiten an der Börse - Jetzt gilt es durchzuhalten

Was ist bloß an der Börse los? Die Kurse brechen regelrecht ein. Tech-Titel sind nahezu am kapitulieren. Bereits seit Monaten bauen die unprofitablen Technologie-Titel der zweiten Reihe ihre utopischen Überbewertungen ab. Verluste von 70% sind mehr Regel als Ausnahme. Die steigenden Zinsen machen den Unternehmen zu schaffen, die sich zuvor günstig am Markt verschulden konnten.

Was nun hinzukommt, sind die ebenfalls erheblichen Rücksetzer der Big-Tech Unternehmen. Auch Apple, Amazon und Alphabet haben zuletzt deutlich an Wert verloren. Es herrscht eindeutig Krisenstimmung, die Hände werden langsam zittriger. Wer erst vor kurzem zu den vormals hohen Kursen eingestiegen ist, sieht aktuell ein tiefrotes Depot. Hinzukommen vermehrt Tageseinbrüche von 10-20% und mehr nach Veröffentlichung von Quartalszahlen und Aussichten. 

Die Volatilität hat merklich zugenommen. 

Wer noch nicht lange an der Börse ist, für den kann es mitunter schwer sein dabei zuzusehen, wie sein hart verdientes und investiertes Geld von Tag zu Tag weniger wird. Dabei gilt es gerade jetzt, sich nicht verrückt machen zu lassen und die Nerven zu behalten. 

 

Ich persönlich habe den deutlichen Einbruch gar nicht so richtig mitbekommen, weil ich so gut wie gar nicht in meine Depots schaue. Natürlich gehen die Einbrüche der zahlreichen Aktien auch nicht an meinem Depot vorbei. Und auch meine Wachstumstreiber Amazon, Apple und Alphabet haben eine Menge meiner Kursgewinne abgegeben, aber davon lass ich mich keinesfalls beirren.

Auf Jahressicht liegt mein Depot aktuell 10% im Minus. Lag mein Depotwert zwischenzeitlich deutlich über 50.000€, wurde die Marke mittlerweile wieder unterschritten. Kursverluste von über 5000€ sind für mich nicht gerade wenig, aber ich bin von den Unternehmen in meinem Depot überzeugt.

 

Meine Sparpläne laufen automatisiert und investieren jeden Monat einen festen Betrag. Leider habe ich aktuell kaum Cash zur Verfügung, um bei einigen Titeln, die bereits deutlich gefallen sind, einzusteigen oder nachzukaufen. 

Sollten dich die roten Zahlen in deinem Depot nervös machen, dann solltest du dir vor Augen führen, dass hinter den Zahlen reale Unternehmen mit echten Vermögenswerten stehen. Auch wenn der Preis aktuell sinkt, verdienen die meisten der Unternehmen weiterhin ordentliche Cashflows, investieren in weitere Geschäftsbereiche und übernehmen andere Unternehmen.

 

Persönlich habe ich nichts dagegen, wenn es jetzt längere Zeit zu einem auch ruhig deutlichen Abschwung kommt. Für alle, die noch in der Ansparphase sind, kann ein solcher Bärenmarkt der Booster für den eigenen Vermögensaufbau sein. Denn so können zu vergünstigten Preisen Anteile von hervorragenden Unternehmen eingesammelt werden, vorausgesetzt es ist genügend Cash vorhanden.

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